ENTER

Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG, Frankfurt a. M., 2002-2003 

Wortquader; MDF; Holz; Acryllack; Plots

Ein Sammelsurium an Aufforderungen, Anforderungen und Anregungen setzen ein Wortgefecht in Gang. Die jeweiligen direkten Wort-Nachbarschaften bilden mancherorts Spannungen. Sie können sich auf- oder entladen, je nach Position. Während einige Worte in harmonischer Nachbarschaft positive Räume erschaffen, brodelt es an anderer Stelle auf dem Feld. 56 Befehle in englischer Sprache verkörpern womöglich das Übriggebliebe eines Dialogs zweier oder meherer Parteien. Die Befehlsform der Worte symbolisiert in ihrer Verkürzung die Zuspitzung ihrer Aussage. 

Die Installation wurde erstmals im Foyer der Bank über einen Ausstellungszeitraum von einem Jahr zwölf Mal in ihrer Wort-Struktur sowie in ihrer Architektur neu angeordnet, um fortwährend neue sprachliche und räumliche Konstellationen zu bilden.

ENTER wurde mehrfach gezeigt: 2004 / Interim-Ausstellungspavillon NORA PAN Darmstadt, im Zwiegespräch mit der Arbeit TAKT; 2009 / Kunstforum Löwenhof e.V. Frankfurt, im Zwiegespräch mit der Arbeit Balance; 2015 / Japan Center Frankfurt, im Zwiegespräch mit der Arbeit The City, it turned Red!.